Die Mettenschicht

Mit großer Freude erlebt der Verein die jetzt bereits seit über 25 Jahren in der katholischen Pfarrkirche Sankt Thekla zelebrierten Barbaramessen. Der von Anbeginn ebenfalls sehr enge Kontakt zur evangelischen Kirchengemeinde in Merkstein führte, ausgehend von einem adventlichen Gottesdienst mit Bergbaubezügen und unter Beteiligung des Knappenchores Sankt Barbara, über eine anschließende Weihnachtsfeier in den Räumen der Kirchengemeinde zur „Mettenschicht“. Die Mettenschicht kommt aus dem Erzgebirge. Sie umfasst einen Gottesdienst, einen Festschmaus und eine Bescherung. Seit 1994 wird der Adolf-Preis im Rahmen der Mettenschicht an den jeweiligen Preisträger überreicht. Wenngleich die Mettenschicht eher eine Tradition des Erzbergbaues ist, ist sie mit zahlreichen Bergleuten aus dem alten Zwickauer Steinkohlerevier im Wurmrevier angekommen und soll hier in Merkstein weiter gepflegt werden. Sie findet jeweils am 3. Advent statt.

Knappenchor ohne Nachwuchs

Der Knappenchor verabschiedete sich bei der Mettenschicht des Vereins am 15.12.2019 mit dem Lied „Der Steiger kommt“. Anschließend kündigte der Vorsitzende des Chores, Ralf Werres an, dass es wohl die letzte Mettenschicht für den Chor gewesen sei, denn wegen der Altersstruktur werden es immer weniger Sänger. Neue, jüngere Sänger seien nicht in Sicht.

Franz-Josef Küppers bedankte sich beim Chor, der die Mettenschicht 25 Jahre lang begleitete, mit einem „Kohlepräsent“.

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