Erzählabend – am Mittwoch, 19.02.2020 um 19 Uhr – Der Aachener Bergbau in der Nachkriegszeit

Die Reihe der Erzählabende beginnt wieder

Nach dem Ende der Winterpause beginnt nun die Reihe der Erzählabende am Mittwoch den 19. Februar 2020 um 19 Uhr, im Fördermaschinenhaus der Grube Adolf in Herzogenrath-Merkstein. Der Abend steht unter dem Motto:
Der Aachener Steinkohlenbergbau in der Nachkriegszeit
Franz Swoboda aus Alsdorf wird in seinem Bildervortrag über die Komplexität und Funktion eines Steinkohlebergwerks berichten.
Auf zehn Schachtanlagen begann in der Region die Nachkriegs-Kohleförderung. Im Untertagebetrieb wurde mit großen technischen Aufwand und durch die Arbeitskraft der Bergleute, das Hauptprodukt, die Steinkohle gefördert. Sie war auch die Basis für die Kokskohlenproduktion und für die Stromerzeugung. Technik, Aus- und Weiterbildung, Verwaltung und Arbeitsmedizin waren unverzichtbaren Bestandteil eines Bergwerks. Die Bergleute hatten ein gutes Einkommen mit zusätzlichen Sozialleistungen. Sie bekamen Wohnraum in Werkssiedlungen oder Ledigenheimen. Die Kohlscheider Selbsthilfe versorgte sie anfangs mit Lebensmitteln. Die Bergarbeiterkinder besuchten werkseigene Kindergärten.
Der Eintritt zum Erzählabend ist frei. Alle Freunde des Bergbaus sind eingeladen, zu erzählen oder einfach nur neugierig zuzuhören, heißt es in der Einladung des Vereins Bergbaudenkmal Grube Adolf

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