Erzählabend Mittwoch, 18.11.2020 Das Leben der Bergmannsfamilien in den 1950er Jahren Teil 2

Das Leben der Bergmannsfamilien in den 1950er JahrenTeil 2 – Haus, Hof, Garten, Freizeit erzählt von Franz Swoboda am Mittwoch, 18.11.2020.

Das Wohnraumangebot war extrem knapp und selten standen mehr als 50 qm Wohnfläche je Familie zur Verfügung. In der Wohnung war der Küchenherd die zentrale Stelle. Er war Wärmespender, Koch- und Einweckstelle und Backofen zugleich. Männer sorgten für das Familieneinkommen und erledigten die Gartenarbeit. Gearbeitet wurde an 6 Tagen je 8 Stunden mit 12 Tagen Jahresurlaub. Frauen waren für Haushalt, Kindererziehung und alle Arbeiten in- und um das Haus zuständig. Zum Baden benutzte man samstags die Zinkbütt. Montags war Waschtag. Gewaschen wurde von Hand auf dem Waschbrett. Als stilles Örtchen gab es das Plumpsklo, unbeheizt natürlich. Nachts benutzte man Nachttopf und Eimer. Die Fortbewegungsmittel damals waren Motorrad und Fahrrad.

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